9 EPIGENETIK - Sind wir unseren GENEN ausgeliefert?

EPIGENETIK - Sind wir unseren GENEN ausgeliefert?

"In Dir liegt die Kraft zur HEILUNG!" - "DU bist der SCHÖPFER Deiner eigenen Realität." - "Die Entscheidungen , die DU jeden Tag triffst, haben direkten Einfluss auf Deine GESUNDHEITDein Wohlbefinden und Deine Lebensqualität."

Die EPIGENETIK - ein sehr junger Zweig der Biologie - schreibt momentan Wissenschaft neu. Die EPIGENETIK weist uns den Weg in unsere Eigenverantwortung. Die EPIGENETIK macht uns deutlich, wie wir auf körpereigene Prozesse Einfluss nehmen können. Und das nicht über die Einnahme von Medikamenten. NEIN! Sondern über unsere Ernährung, unseren Schlaf, über Bewegung und unsere Gedanken & Gefühle. Über unsere Art zu leben und zu sein.

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Diese Worte klingen für viele wie aus einer anderen Welt. Täglich lesen wir andere Dinge oder sogar Dein Arzt sagt vielleicht: "Damit MÜSSEN Sie leben. Dieses Medikament müssen Sie ab jetzt dauerhaft einnehmen." Oder Du kennst diese Äußerungen: 

"Da kannst Du nix machen. Du hast halt die Gene von Deinem Vater/Deiner Mutter." "Das ist genetisch so festgelegt. Damit müssen Sie leben." "Wenn die Erkrankung ausbricht, dann ist es Zeit zu handeln. Vorher können Sie gar nichts tun." Diese oder auch andere Sätze wurden oft im Zusammenhang mit genetischer Prädisposition und einer daraus resultierenden Krankheitsneigung geäußert.

Ist das wirklich so? Sind wir dem Ganzen wirklich mehr oder weniger ausgeliefert und können wir wirklich nichts tun, um gesund, fit und leistungsfähig zu bleiben?

EPIGENETIK - The key.

Die Epigenetik ist daher das Fachgebiet der Biologie, welches sich mit der Frage befasst, welche Faktoren die Aktivität eines Gens und damit die Entwicklung der Zelle zeitweilig festlegen. Es ist eine Wissenschaft, die unendliches Potential bietet. Die EPIGENETIK zeigt uns neue Möglichkeiten und Wege auf, und das auf der Basis knallharter Wissenschaft. 

Genetik versus EPIGENETIK

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Seit der Entschlüsselung des menschlichen Genoms durch das Human-Genom-Projekt (1990 bis 2004) wissen wir, dass die Anzahl von ca. 22.500 Genen nicht ausreicht, um die komplexen Vorgänge im Körper zu beschreiben. Damals ging man davon aus, weit über 100.000 Genen zu finden, die die zellulären Vorgänge in unserem Körper regeln. Man hoffte damals, über die Entschlüsselung des menschlichen Genoms die Ursachen erklären zu können, warum Krankheit entsteht. Das, was die Wissenschaftler damals fanden, war für viele von ihnen enttäuschend. Erhoffte man sich doch Ansätze zur Heilung von Krebs, Alzheimer oder auch Diabetes. Man war auf der Suche nach DER Lösung für viele gesundheitliche Probleme. Die konnte man aber über die Entschlüsselung des menschlichen Genoms nicht finden.

Der genetische Code ist somit nicht alles. Denn noch komplexer und von größerer Bedeutung ist die Regulation der Gene - unsere EPIGENETIK

EPIGENETIK - über die Regulation der Gene

Heute wissen wir: Lediglich 25% Prozent unserer Lebenserwartung sind durch unsere Gene festgelegt. Das bedeutet, dass  ganze 75% beeinflussbar sind.  Durch unseren Lebensstil, unseren mentalen Zustand und unsere Lebensumwelt sind wir in der Lage, Einfluss auf unsere Genaktivität zu nehmen. 

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Wir wissen heute, dass unsere 22.500 Gene nur ungefähr 1,5% des gesamten DNA-Stranges ausmachen. Früher gingen die Forscher davon aus, dass die restlichen 98,5% überflüssig sind und nannten diesen Teil Junk-DNA. Heute wissen wir, dass dieser vermeintlich unnütze Teil der DNA der Regulation der restlichen 1,5% dient. Hier wird festgelegt, wann und wie welches Protein gebaut wird. Und es ist sehr sehr wichtig, genau das im gesamten Körper zu koordinieren. 

75% der gesundheitlichen Risiken können wir mit unserem Lebensstil selbst beeinflussen

Die große Frage für Dich und mich lautet also: Was genau macht Zellen widerstandsfähig? Was veranlasst Zellen, sich gesund zu teilen? Was macht uns resilient? Was lässt uns gesund alt werden?

Die Basis liegt in unserer körpereigenen Biochemie. Das Ablesen oder Stillschalten von Genen wird, so die Wissenschaftler, über die sogenannte Methylierung gesteuert. Gene können stummgeschaltet oder auch aktiviert werden. Bindet eine Methylgruppe (-CH3) an einen DNA-Abschnitt, sprechen wir davon, dass z.B. ein Gen methyliert, also stillgelegt wurde. Es kann dann nicht mehr abgelesen werden. Gelingt es somit, durch Interventionen im Lebensstil „krankmachende“ Gene abzuschalten, haben wir das Ziel erreicht. Eine Krankheit bricht im Idealfall gar nicht aus. 

EPIGENETIK: Gesundheit beginnt in der Zelle

Betrachten wir zu Beginn uns selbst als Lebewesen. Der Mensch ist ein hochkomplexes, nicht-lineares, adaptives und selbstregulierendes biologisches System. Das ist so, weil wir aus einem hochintelligenten Zusammenschluss von ca. 50 Billionen Einzelzellen (50 x 1012) bestehen. Diese fast unvorstellbare Zahl von Einzelzellen haben unterschiedliche Aufgaben und Funktionen. Sie sind miteinander verbunden und kommunizieren untereinander. Wenn die Kommunikation stimmt, läuft alles rund und wir merken noch nicht einmal etwas von diesen hochkomplexen Prozessen in unserem Körper. Um dieses Zusammenspiel möglich zu machen, sind die Kommunikation unter den Zellen und deren Zusammenhalt von zentraler Bedeutung.

Unser Gehirn oder besser das Netzwerk aller Neuronen im Körper ist der Dirigent dieser Organisation. Dieser Dirigent hat starken Einfluss darauf, wie unsere Zellen arbeiten. Durch Signalmoleküle werden maßgeblich unsere Zellen und somit unser gesamtes biologisches System (also der Körper) gesteuert. Insofern ist nachvollziehbar, dass alles im menschlichen Körper miteinander verbunden ist. Selbst jeder einzelne Gedanke kann einen Effekt auf jede einzelne Zelle oder Zellgruppen haben. (Hier liegt der Grund, warum Mentaltechniken Einfluss auf unsere Körperfunktionen nehmen können.)

 

Die Gesamtheit der epigenetischen Modifikationen bezeichnet man als EPIGENOM

Unsere einzelnen Zellen sind im stetigen Austausch mit dem Körper. Und auch unser gesamter Körper im stetigen Austausch mit unserer Umwelt. Umwelt kann hier zweierlei meinen: Zum einen die Umwelt der Zelle, hierzu gehören auch das menschliche extrazelluläre Gewebe und das die Zelle umgebende Milieu. Und zweitens: unserer Umwelt draußen, unser Umfeld, die Umgebung, in der wir leben.

Umwelt - sowohl die körperinnere als auch die uns umgebende - ist gezielt beinflussbar. Diese Erkenntnisse machen uns deutlich, dass unsere Genaktivität nicht in Stein gemeißelt ist, sie ist veränderbar. Sie variiert zu einem großen Prozentsatz nach der äußeren und körperinneren Umgebung.

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Noch mal in kurz: Unsere Gene sind unsere Gene und bestimmen zu ca. 25% alle Vorgänge und Abläufe. Die restlichen 75% werden über epigenetische Vorgänge der Umwelt beeinflusst und gesteuert. Und diese 75% hast Du selbst in der Hand!  Je nachdem, welches Signal oder welche Information unser EPIGENOM erfährt.

Was genau macht nun die EPIGENETIK und mit welchen Themen beschäftigt sie sich?

EPIGENETIK 

Im Rahmen der Beschäftigung mit epigenetischen Einflüssen analysieren wir folgende Aspekte:

  • Was prägt uns?
  • Was ist gesund für Dich/mich/uns?
  • Wie pflegen wir unsere Gene?
  • Worauf gilt es zu achten, damit wir gesund und vital bleiben?
  • Wo liegt meine Schwachstelle, worauf muss ich ganz besonders achten?
  • Laufen die epigenetischen Mechanismen bei mir rund?
  • Was kann ich tun, damit diese Mechanismen auf gesunde und natürliche Art funktionieren?
  • Was können wir tun, um Gene an- bzw. abzuschalten?

 

EPIGENETIK ist Methylkreislauf

Unsere EPIGENETIK ist sehr eng mit dem sogenannten Methylkreislauf verbunden. (Dazu an anderer Stelle mehr.) Die unterschiedlichen Abläufe im Methylkreislauf funktionieren nur dann problemlos, wenn verschiedene Voraussetzungen gegeben sind. Dazu gehören u.a.:

  • eine ausreichende Versorgung mit Mikronährstoffen  
  • natürliche Sonnenstrahlung und die Bildung von Vitamin D.
  • dass der oxidativen Stresses im Körper ein gewisses Maß nicht überschreitet
  • ausreichend guter Schlaf zur Regeneration aller Zellen
  • eine positive Lebenseinstellung 
  • ein ausgewogenes Zusammenspiel von Anspannung und Entspannung im Körper

Wir können somit sagen:

Unser Lebensstil steuert

unseren Methylkreislauf und kann damit

einen direkten Einfluss auf unsere Genaktivität haben.

Im Rahmen eines epigenetischen Coachings kannst Du folgende Fragen für Dich klären:

  • Was sind die wichtigsten Faktoren, die auf meine Genregulation wirken?
  • Wie lebe ich? Bin ich entspannt und im Vertrauen oder gestresst und ängstlich?
  • Wie kann ich Stress abbauen bzw. Stressfaktoren minimieren?
  • Bin ich in diesem Leben eher positiv oder eher negativ unterwegs?
  • In welchem sozialen Umfeld lebe ich?
  • Wie ist meine Schlafqualität? Wie kann ich sie verbessern?
  • Ernähre ich mich gesund und entsprechend meinem Typ?
  • Wie ist die Qualität meiner Nahrung?
  • Kann mein Körper Nährstoffe gut aufnehmen und verwerten?
  • Wie viel bewege ich mich? Reicht das aus?
  • Kann mein Körper mit Entzündungen umgehen?
  • Wie reinige ich meinen Körper von Umweltgiften? Bin ich überhaupt belastet?
  • Was braucht mein Körper, um die "guten" Gene anzuschalten und die "schlechten" abzuschalten?

EPIGENETIK - In Dir liegt die Kraft zur Heilung!

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Die entscheidenden Signale und Informationen für unser persönliches EPIGENOM werden durch unseren Lebensstil, unsere Ernährung, unsere Gedankenwelt und Gefühlszustand, unseren Schlaf, unsere zelluläre Umweltbelastung und unseren Umgang mit Erfahrungen bestimmt. Diese Faktoren können chemische Veränderungen an der DNA hervorrufen, die dazu führen, dass bestimmte Gene abgelesen werden oder nicht.

Durch unseren Lebensstil können wir somit zu einem gewissen Grad Einfluss auf die epigenetischen Regulationsmechanismen nehmen. Darüber hinaus sind einmal eingeprägte epigenetische Muster grundsätzlich zu einem gewissen Grad reversibel. Das heißt auch in Bezug auf eine Anpassung des Lebensstils: Es ist nie zu spät!

Gerne erkläre ich Dir die Möglichkeiten der EPIGENETIK näher. TERMIN vereinbaren:

 


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Annette Lartey
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