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Entgiftung der etwas anderen Art – Der Kaffee-Einlauf zur Leberentgiftung nach Dr. Gerson kann auch nützlich für Deine Mitochondrien sein.

Hast Du schon mal einen Kaffee-Einlauf ausprobiert? Ja? Vielleicht hast Du gespürt, wie sich das auf Deinen Körper, Deinen Geist und Deine Mitochondrien auswirkt. Hier erkläre ich Dir, was es mit dieser interessanten DETOX-Maßnahme aufs sich hat und wie Du sie vielleicht für Dich nutzen kannst.

 

Lass mich Dir über diese geniale Möglichkeit berichten, die Leber anzuregen und Giftstoffe schnell und elegant über den Darm auszuscheiden und damit auch Deine Mitochondrien zu entlasten. Die Effektivität und die Einfachheit dieser Entgiftungsmethode durfte ich am eigenen Leib während meiner Amalgam-Ausleitung erfahren. Eine Entgiftung der etwas anderen Art- der Kaffee-Einlauf…

surprised    KAFFEE-Einlauf   ?!?

Wieso zum Entgiften einen Einlauf? Und - wieso mit Kaffee, wirst Du fragen. Ist das nicht ekelig? Kaffee trinkt man doch! Wer kommt denn auf so was?

 

Kaffee - Kaffee - Kaffee oder DETOX für die Mitochondrien

Wer kennt ihn nicht, den Espresso nach dem Essen? Damit das (vielleicht etwas zu üppige) Essen besser verdaut und der Kopf wieder klar wird. Kaffee regt über seinen Inhaltstoff Koffein die Bildung von Gastrin (Enzym) im Magen an. Infolgedessen wird das Enzym Cholezystokinin ausgeschüttet, was die Galleproduktion anregt. 

Oder Du schätzt auch den Kaffee morgens auf nüchternen Magen, damit Du leichter zur Toilette gehen kannst. Koffein regt die Kontraktion (Bewegung) des Dickdarms an und fördert so den Stuhlgang.

 

Zurück zum eigentlichen Thema:

Der Kaffee-Einlauf nach Dr. Gerson ist eine Methode der Erfahrungsmedizin.

 

Dr. Gerson verwendetet den Kaffee-Einlauf zum intensiven Entgiften. Die heil- und schmerzlindernde Wirkung von Kaffee-Einläufe wurde zufällig während des 1. Weltkrieges entdeckt, als Ärzte und Krankenschwester den verwundeten Soldaten aus Mangel an Schmerzmedikamenten Kaffee in die Einläufe mischten. Siehe da, die Soldaten berichteten über eine enorme Entlastung und Schmerzlinderung.

Die beiden Ärzte, Professor Martin Heubner und Professor O.A. Meyer der Universität Göttingen, untersuchten 1920 dieses Phänomen und bestätigten anhand von kontrollierten Untersuchungen, die positiven Wirkungen des Kaffee-Einlaufes.

Dr. Max Gerson nutzte schließlich diese Erkenntnisse in seinen bemerkenswert erfolgreichen Behandlungen an vielen schwer kranken Patienten. Ihm ist es zu verdanken, dass diese Beobachtungen von Ärzten und Anwendern dokumentiert und weitergegeben wurden. Dr. Gerson ging davon aus, dass das gesamte enterische System (unsere inneren Organe) und das dazugehörige vegetative Nervensystem (hier besonders unser Vagus – der Entspannungsnerv) durch den Kaffee stimuliert und in ihrer Funktion angeregt werden. Diesbezüglich und auch zur generellen Wirksamkeit gibt es bis jetzt leider keine medizinischen Studien.

Interessanter Weise macht sich die Schulmedizin die vom Kaffee ausgehende anregende Wirkung zunutze: Ärzte setzen Kaffee als mildes Stimulans bei Patienten nach einer Dickdarmentfernung ein, um die Darmtätigkeit anzuregen und einen Darmverschluss zu verhindern.

 

Wie wirkt nun so ein Kaffee-Einlauf in Deinem Körper und besonders in Deiner Leber?

 

  • Die im Kaffee enthaltenen Bitterstoffe sollen die Gallengänge in der Leber weiten. Es soll verstärkt Gallensaft produziert werden, der die schädlichen Ablagerungen abtransportiert und die Gallengänge reinigt.
  • Die Säuren im Kaffee sollen auf die Galle wirken  und den Gallefluss in Gang setzen. Dies soll die Gallenproduktion in der Leber anregen und die Ausscheidung von Gallenflüssigkeit fördern.
  • Theophyllin kommt in geringen Mengen in Kaffeebohnen vor und ist zudem ein Abbauprodukt des Koffeins. Es wird auch als Inhaltsstoff von entzündungshemmenden und gefässerweiternden Medikamenten eingesetzt. Beim Einlauf sollen die Theophylline die Gefässe des Darmes erweitern, den Darm besser durchbluten. (Einschub und Erklärungsansatz von mir: Eine vermehrte Durchblutung im Darm, ähnlich wie bei der Sauna eine vermehrte Durchblutung in der Muskulatur, zieht den Blutfluss in diesen Bereich. Demzufolge sind andere Bereiche – aus meiner Sicht auch das Hirn – weniger durchblutet, was eine herabgesetzte Aktivität bedeutet und eine „Hirnentspannung“ produziert).
  • Ein weiterer Inhaltsstoff im Kaffee ist die Palmitinsäure. Palmitate (Salze der Palmitinsäure) sollen bestimmte Enzyme im Körper – die Glutathion-S-Transferasen (GST)- ein Entgiftungsenzym, verstärken. Diese Enzyme verbinden sich mit den gelösten Giftstoffen und werden dann ausgeschieden. In einer Studie aus dem Jahr 1982 führt der Konsum von grünen Kaffeebohnen bei Mäusen zu einem erstaunlichen Anstieg der GST-Produktion in der Leber – nämlich um sage und schreibe 600 %. Dieser erfolgreiche Versuch wird daher noch heute gerne als Erklärungsmodell für die positive Wirkung der Kaffee-Einläufe beim Menschen verwendet.

 

Damit, so sagt man, sollen Kaffee-Einläufe viele Leberbeschwerden lindern und der Leber die Wiederaufnahme oder die Verbesserung ihrer Entgiftungsfunktion ermöglichen. Mit Sicherheit sind viele Details noch nicht ausreichend erforscht.

 

Wie genau so ein Kaffee-Einlauf abläuft, erfährst Du jetzt.

 

Wichtig im Vorfeld:

Der Kaffee-Einlauf funktioniert super:

  • zur Anregung der körpereigenen Entgiftungsmechanismen
  • bei Kopfschmerz oder Migräne
  • im Rahmen einer Stoffwechselkur und bei Gewichtsreduktion
  • bei Fieber (das ist meine persönliche Erfahrung…)
  • u.v.a.

Den Kaffee-Einlauf solltest Du nicht anwenden bei:

  • Schwangerschaft
  • Kindern und Jugendlichen
  • akuten Entzündungen, akuten Infektionen
  • bei starker körperlicher Schwäche

In meiner Praxis empfehle ich den Kaffee-Einlauf bei entsprechender Indikation. Bitte beachte: Ich kenne meine Patienten und kann einschätzen, für wen das die geeignete Maßnahme ist. Falls Du Dir unsicher bist, kläre das Ganze in einem kurzen Beratungsgespräch. --> Termin vereinbaren:

 

Was ist zu tun – Vorbereitung:

  • Besorge Dir qualitativ hochwertiges Wasser und Bio-Kaffee (gemahlen)
  • Setze 0,3 l des Wassers in einem Topf auf und gib 2 Esslöffel des Kaffees dazu.
  • Kurz aufkochen lassen, dann noch ca. 10 min auf kleiner Flamme weiter köcheln lassen.
  • Abkühlen lassen. (Ich bereite den Kaffee gerne schon am Abend vor, dann kann er in Ruhe über Nacht abkühlen.)
  • Den Kaffeeextrakt durch ein Sieb/ungebleichten Filter abgießen und mit dem restlichen Wasser auf 0,5 l auffüllen. Die Temperatur der Flüssigkeit sollte um die 37 Grad sein.
  • In den Irrigator füllen.

 

Was ist zu tun – Ablauf eines Einlaufes:

Die genaue Abfolge eines Einlaufes habe ich hier beschrieben...

 

Mach Dir selbst ein Bild und probiere aus, ob ein Kaffee-Einlauf etwas für Dich ist. Bei Erkrankungen und akuten Beschwerden vereinbare einfach einen --> Beratungstermin und wir schauen gemeinsam, was Du tun kannst, um Deinen Körper zu unterstützen.


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Annette Lartey
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