Schmerztherapie

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Kennen Sie das? Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit, Kniebeschwerden, Rückenprobleme, Bewegungseinschränkung – was liegt näher, als der Griff zur Schmerztablette?

Aufatmen – Linderung. ABER:
Nach einiger Zeit lässt die Wirkung der Tablette nach und der Schmerz ist wieder da.

1109 Millionen Packungen rezeptfreie Schmerzmittel gingen allein im Jahre 2013 in deutschen Apotheken über die Theke. Das sind ... pro Person. Dazu kommen noch die verschreibungspflichtigen Präparate. Kann das die Lösung sein?

NEIN! Schmerzmedikamente betäuben oder dämpfen das Schmerzempfinden, beseitigen aber selten dessen Ursache. Wenn das Medikament abgesetzt wird, ist der Schmerz meist wieder da. Oft haben Schmerzmedikamente vielfältige Nebenwirkungen, meist Magenschmerzen bis hin zu Magenschleimhautreizungen, wenn nicht gar Nierenfunktionsstörungen oder auch schwere Leberschäden. Um für Sie eine dauerhafte Schmerzlinderung oder gar Schmerzfreiheit zu erreichen, ist es nötig, die Ursache des Schmerzes zu ergründen und dann ursachenorientiert zu behandeln.

Die vier Säulen der Gesundheit

Säule 1: Körperliche Ebene

NMT – Neuro-Muskuläre RegulationsTherapie

schmerztherapie nmtDie NMT ist eine nerv- und muskelorientierte Triggerpunktbehandlung (Triggerpunkte=Schmerzpunkte), die bei Schmerzzuständen und Bewegungseinschränkungen im Bereich der Muskeln und Gelenke sowie zur Behandlung von Weichteilen eingesetzt werden kann. Wirbelsäulenbeschwerden, Bandscheibenschäden und die Regulierung der gesamten Körperhaltung sind oftmals sehr gut mit der NMT zu beeinflussen. Des Weiteren nutze ich die neuromuskuläre Therapie zur Behandlung von Kiefergelenksbeschwerden, nach Operationen, zur Nachbehandlung von Sportunfällen und zur Unterstützung von kieferorthopädischen Behandlungen.

Ich nutze spezielle Druck- und Gleittechniken (Faszien-Techniken), um Fehlfunktionen an Sehnen, Bändern, Muskeln, der Unterhaut und dem Bindegewebe zu behandeln. Hierbei ist es mein Ziel, aktive Schmerzpunkte, sogenannte „Triggerpunkte“ oder „TenderPoints“, soweit wie möglich zu entspannen und veränderte Gewebsstrukturen zu normalisieren. Ihr Körper ist dann vielfach wieder in der Lage, sich besser aufzurichten. Haut und Muskeln werden zunehmend wieder gut durchblutet. Die Lymphe kann in vielen Fällen ungehindert abfließen. Die Beweglichkeit verbessert sich. Schmerzen werden gelindert. über Reflexzonen ist es ferner möglich, auf innere Organe Einfluss zu nehmen.

Säule 2: Biochemische Ebene

Orthomolekulare Schmerztherapie – hochdosierte Gabe von Vitalstoffen je nach Schmerzsymptomatik

orthomolrkulare therapie 2Durch einen Mangel an orthomolekularen Substanzen (Zink, Magnesium, Mangan, ungesättigte Fettsäuren, u.v.a.) können akute oder chronische Entzündungen ausgelöst oder unterhalten werden. Vielleicht nehmen Sie schon Präparate ein und konnten eine gewisse Erleichterung verspüren. Hat Ihre Nahrungsergänzung aber das für Sie passende Profil? Ist es das Medikament mit der optimalen Wirkungspanne für Ihre Beschwerden?

Probleme der HWS sprechen gut an auf eine hochdosierte Vitamin B12 Gabe. Bei Schmerzen in der Hüfte lohnt sich ein Blick auf den Darm. Mannigfaltige Zusammenhänge zwischen einzelnen Muskeln, Meridianen und Organen sind in der Literatur ausführlich beschrieben. Um die für Sie passende Medikation zu finden, teste ich die einzelnen Medikamente im Bezug zu dem Schmerzareal, dem Muskel oder Gelenk. Dabei behalte ich die biochemischen Regulationsvorgänge Ihres Körpers im Auge (überdosierung an der einen Seite führt zu Mangel an der anderen).

Mit diesem Behandlungsverfahren befinden wir uns in einem polarisierenden Grenzbereich. Es braucht in der Tat noch zahlreiche Studien, den Wert der orthomolekularen Medizin zu belegen. Das Interesse ist da, der Ausgang jedoch ungewiss ist, weil auch das Geld für aufwendige Forschungen nicht immer an der Basis ankommt. Zudem fließen in dieses sehr komplexe Behandlungssystem Erkenntnisse mehrere Schulrichtungen, der evidenzbasierten Medizin, der besonderen Therapierichtungen wie Homöopathie, der Phytotherapie und der Alternativmedizin ein. Hierüber unterhalte ich mich gerne mit Ihnen.

Säule 3: Emotionale Ebene

Atemtherapie

schmerztherapie atmenüber eine Atemtherapie können Sie lernen, Ihren Körper ganz bewusst zu entspannen. Wenn Sie Wirbelsäulen-Fehlstellungen haben oder unter länger anhaltenden Schmerzen leiden, ist Ihre Atmung zumindest teilweise eingeschränkt. Bei Stress oder unter Anspannung neigen wir Menschen dazu, flach zu atmen oder gar den Atem anzuhalten.

Das Diaphragma (Zwerchfell) verkrampft und blockiert.

Da das Zwerchfell über Muskelzüge mit der Wirbelsäule verbunden ist, baut sich ein Zug auf Ihre gesamte Wirbelsäule auf. Hier setzt unsere Atemtherapie an. Wir erarbeiten stückweise einen für Sie umsetzbaren physiologischen Atemrhythmus und ganz nebenbei Erlernen Sie, wie Sie mittels übungen die Atmung fließen lassen können.

Säule 4: Energetische Ebene

Ohr-Akupunktur

Lartey web 2017 34... setze ich in meiner Praxis u.a. ein, um die Durchblutung und den Lymphabfluss zu fördern sowie zur Schmerzlinderung. Sehr gut ist die OA geeignet, um die Gesamtkörperspannung zu senken und Sie in eine Tiefenentspannung zu bringen.

Dr. Nogier aus Lyon meinte, nach umfangreichen Forschungen, Reflexpunkte und Reflexzonen am äußeren Ohr bestimmen und diese Körperarealen zuordnen zu können. So haben wir seiner Auffassung nach die Möglichkeit, über das Ohr die Regulation des gesamten Körpers zu beeinflussen. Auch die Traditionelle Chinesische Medizin - TCM kennt die Akupunktur der Ohren.

In meiner Praxis ist eine Behandlung mit Nadeln (= klassisches Akupunktieren) oder eine Behandlung per Licht-Laser möglich. Bei Bedarf setze ich auch Dauernadeln, welche bis zur nächsten Akupunktursitzung im Ohr verbleiben und so die Wirkung verstärken sollen.

Im Gegensatz zur traditionellen chinesischen Akupunktur, die von der WHO mit zahlreichen Anwendungsgebieten anerkannt wird, erfährt die Ohr- Akupunktur nach Nogier keine Anerkennung durch die Medizin oder amtliche Stellen der WHO. Wissenschaftlich valide Beweise für die Wirksamkeit liegen nicht vor. Wir beziehen uns auf die Beobachtungen Nogiers und anderer Therapeuten./em>